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Fünfte Phase der Trennung: Trauer und Depression

Trennung<br/>Foto: Gammelstaad Aboutpixel

Trennung
Foto: Gammelstaad Aboutpixel

Wenn beim Feilschen erkannt wird, dass nichts an der Trennung zu verändern ist, erfolgt die nächste Phase der Trennung: das Tal der Tränen. Man akzeptiert emotional, dass es vorbei ist, oft erfolgt eine Art Depression.

Depressionen nach einer Trennung sind keine normalen Depressionen: Nach einer Trennung ist trauern sogar normal.

Abschied tut weh. Bei einer Trennung ist Trauer unumgänglich. Sich trennen heißt, vieles zu verlieren: den Partner, Unterstützung, Zuwendung, die gesellschaftliche Position, gemeinsame Rituale, gemeinsame Freunde, gemeinsame Ziele, vielleicht auch das Haus oder die Wohnung. Im Nachhinein erscheinen in dieser Phase der Trennung Streit und Beziehungsstress nicht mehr als dramatisch, sondern klein gemessen am Verlust. Es entsteht der Eindruck, wegen der Trennung nie wieder Hoffnung auf Freude im Leben haben zu können. Jetzt bedeutet Trennung: ausgeliefert sein, die Gedanken beginnen zu kreisen, dass man nach der Trennung nie wieder schöne Dinge machen zu können.

Nach einer Trennung kreisen die Gedanken:

Auch Fragen an die Trennung und die Gründe dafür kreisen durch den Kopf. „Warum?“ und die Suche nach den Gründen können übermächtig werden.
In dieser Phase der Trennung ist es wichtig, die Trauer und auch das Weinen zuzulassen. Trennung darf weh tun.

Was ist in dieser Phase der Trennung hilfreich?

Es ist wichtig, sich nicht zu lange im Schmerz fallen zu lassen, sondern sich wieder nach außen zu orientieren. Das Motto ist: auch wenn mich x nicht mehr liebt, kann ich mein Leben genießen. Immer wieder zeigt sich, dass man sich Zeit lassen muss. Es ist ein langer Weg, über kleine Aktivitäten zu der Erkenntnis zu kommen, dass nicht der Partner, sondern wir selbst unsere Gefühle bestimmen können. Hilfreich kann ein Trennungs- Abschiedritual sein. Die Hilfestellung in dieser Phase der Trennung versucht einerseits Akzeptanz der Situation herzustellen, andererseits jedoch den Blick in Richtung Ressourcen, Selbstwirksamkeit  und die Zukunft zu lenken.

In diese Phase der Trennung spielen neben einer Art Depression auch Einsamkeit, Angst, und Selbstzweifel  oft eine große Rolle.


Praxis für Paartherapie Berlin

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